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Bericht Pokalmannschaft

Pokalmeisterschaft 2014 des Schachclub Emmendingen

Mannschaftspokal 2013/14: Emmendinger Erfolge

Nach einem klaren 4-0 Sieg im November über ein ersatzgeschwächtes Team aus Heitersheim wäre man im Dezember 2013 beinahe aus dem k.o.-Wettbewerb ausgeschieden:
In Endingen spielte Achim Krüger „die Partie seines Lebens“ und bezwang Herbrechtsmeier in einem sehenswerten Mattangriff mit Damenopfer. Weidemann konnte gegen Stiller eine Niederlage mit Glück abwenden, ansonsten hätte dies für Emmendingen das Ausscheiden bedeutet. Im Januar gab es dann in Teningen ein Showdown gegen Zähringen: Weidemann
unterlag GM Skembris, aber Schild schlug ein Remisangebot von Herbrechtsmeier aus und verlor ein einfaches Turmendspiel. Bauer (gegen Helmut Scherer) und Ehret (gegen Holstein) vervollständigten mit ihren Einzelsiegen den Emmendinger Erfolg.

Das eigentlich unbedeutende Endspiel im Bezirk konnte man dann mit einem 2-2 in Dreisamtal dank besserer Berliner Wertung für sich entscheiden, Osorio gewann am Spitzenbrett gegen Fernandez.
Auf badischer Ebene nahm man aus Villingen ein 3,5-0,5 mit, dies sollte das Standardergebnis der Saison werden. Auch im Heimspiel gegen Engen steuerte Herbrechtsmeier „sein“ Remis bei. Im Juni war er in Ettlingen nicht dabei und Osorio trennte sich von Rosner unentschieden. Dieser Kampf hätte auch leicht anders ausgehen können…

Jedenfalls war man so für die Runde der letzten Vier am 19./20. Juli qualifiziert, diese wurde zentral in Ladenburg ausgerichtet. Im Halbfinale gab es gegen den Gastgeber das Standardergebnis, dabei „schenkte“ Osorio IM Chernov das Ehrenremis. Weidemann, Herbrechtsmeier und Kiefer kamen zu ungefährdeten Siegen.

Im Finale wollte man gern den Erfolg von vor zwei Jahren wiederholen, als man gegen Baden-Baden überraschend den Pokal holte!
Nun hatte man sich mit Eppingen auseinander zu setzen. Diese setzten am Sonntag aber zwei „frische“ Spieler ein, wodurch die Vorbereitung vergebens war.
Eine Umstellung an Brett 1 (Weidemann wollte noch einmal mit Schwarz spielen) zahlte sich nicht aus, denn gegen den starken FM Christopher Noe gab es mit Holländisch eine schnelle Niederlage. Zwar gewann Osorio an Brett 2 überzeugend gegen den Sizilianer von FM Raupp, aber weder Herbrechtsmeier (gegen Wenner) noch Kiefer gegen Schulte) gelang ein Sieg, womit das 2-2 Unentschieden und die Niederlage nach Berliner Wertung nicht zu vermeiden waren.
Als Zweiter ist man aber auch für die Deutsche Pokalmeisterschaft 2015 qualifiziert; die Vorrunde mit 32 Teilnehmern findet in Vierergruppen am 10./11. Januar statt. Dabei kann Emmendingen schon einige seiner starken Neuzugänge einsetzen!

Hier die Einzelergebnisse aus den Pokalkämpfen:
Weidemann 6,0/9; Osorio 2,5/4; Herbrechtsmeier 5,0/8; Bauer 4,0/4 (!); Kiefer 5,5/6. Ehret und Rahnfeld wurden zweimal eingesetzt und gewannen ihre Partien.

Spielbericht Lahr

Verbandsliga – 23.03.2014 Runde 8

Pflichtsieg über Lahr

Der Schachklub Emmendingen festigt Rang 2 in der Verbandsliga

In Runde 8 konnte der SCE beim Heimspiel gegen Lahr in Bestbesetzung antreten, an den vorderen Brettern stand man jedoch bald ungemütlich. So gab es am Spitzenbrett prompt eine Niederlage, schlussendlich konnte man aber an den ersten drei Brettern doch noch den Ausgleich erzielen. Ausschlaggebend für den deutlichen 5,5-2,5 Sieg waren dann die Gewinnpartien der jungen Spieler und ihres Trainers Osorio. Auch Senior Gerhard Kiefer steuerte einen Sieg bei.
Da auch Gottmadingen punktete, verschiebt sich die Entscheidung um den Aufstieg in die Oberliga auf den letzten Spieltag am 13. April. Um Platz 2 zu halten, genügt dem SCE in Horben ein Unentschieden. Tabellenführer Brombach hat den Aufstieg bereits sicher, absteigen werden Konstanz und Hörden – es sei denn, letztere gewinnen gegen Lahr. Bester Einzelspieler in der Verbandsliga ist der Brombacher Gregor Haag mit 7,5/8, bei Emmendingen spielte Andreas Bauer herausragend (5/6).
In der Oberliga gibt es neben Hockenheim 2 zwei weitere Absteiger, hier ist am 6.4. die Schlussrunde. Den Weg in die VL Süd müssen wohl Kuppenheim und Dreisamtal antreten. Der entscheidende Kampf zwischen beiden endete 4-4, was keinem nützt – Dreisamtal war dabei mit nur fünf Spielern angetreten! Zähringen genügt zum Klassenerhalt wohl ein Unentschieden gegen Waldshut.
Kürzlich wurde in Kirchzarten das Finale um die Pokalmeisterschaft des Bezirks ausgetragen, Emmendingen konnte mit einem 2-2 gegen Dreisamtal dank besserer Wertung (Osorio gewann am Spitzenbrett) den Titel verteidigen.

Die Einzelergebnisse (mit DWZ-Zahlen):

1 FM Weidemann (2261) FM Lerch (2314 0 – 1
2 FM Herbrechtsmeier (2234) Schmider, B (2215) remis
3 Osorio Ortiz (2324) Brennenstuhl (1959) 1 – 0
4 Bauer (2148) Schuler (2011) 1 – 0
5 Kiefer (2203) Wimmer (2030) 1 – 0
6 Sorokovski (2074)
Remaitre (1995) 0 – 1
7 Rahnfeld (2079) Hurst (2043) 1 – 0
8 Ehret (2006) Schmider, N (1662) 1 – 0

Spielbericht Konstanz

Verbandsliga – 09.03.2014 Runde 7

Klarer Sieg in Konstanz

Der Schachklub Emmendingen steht vor dem Aufstieg in die Oberliga

In Runde 7 war man zu Gast beim Tabellenletzten. Dieser trat wie Emmendingen mit zwei Ersatzspielern an. Dank einer konzentrierten Leistung konnte man am Ende mit 6-2 gewinnen. Da der Mitkonkurrent um den zweiten Aufstiegsplatz (Gottmadingen) in Lahr über ein 4-4 nicht hinaus kam, genügt es nun, in den verbleibenden zwei Runden drei Punkte zu erringen; man kann also noch ein Unentschieden zulassen.
Seit zwei Spieltagen hat der SCE nun keine Partie mehr verloren, das ist beachtlich. Ausschlaggebend für den Sieg war zum einen, dass man den Internationalen Meistern an den ersten beiden Brettern standhalten konnte; zum anderen fanden Spieler wie Osorio und Sorokovski zu ihrer guten Form zurück. Auch an den letzten Brettern war man mit zwei Schwarzsiegen sehr erfolgreich.
Tabellenführer Brombach (12) hat den Aufstieg in die OL so gut wie sicher, Emmendingen weist 10 Punkte auf und hat ein Polster von fünf Brettpunkten vor Gottmadingen (11). Oberwinden und Horben (je 8) müssen noch gegen Brombach antreten und kommen damit für den Kampf um Platz 2 nicht mehr in Frage.
Auf den Abstiegsrängen stehen momentan Hörden (4) und Konstanz (2), sie treffen in der nächsten Runde aufeinander. Konstanz müsste auch in der letzten Runde gegen Oberwinden gewinnen, um sich eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten.
In der Oberliga benötigt Zähringen in der letzten Runde am 6.4. gegen Waldshut noch einen Sieg, ansonsten steigen sie ab und es gibt zwei Absteiger in die VL Süd. Dies hätte zur Folge, dass es auch hier drei Absteiger gäbe. In diesem Fall retten 7 Punkte nur bei guten Brettpunkten den Verbleib, damit ist neben Baden-Baden 4 und Lahr (je 5) auch Offenburg (derzeit mit 7 Punkten Sechster) noch gefährdet.
In Runde 8 der Verbandsliga am 23. März hat Emmendingen ein Heimspiel gegen Lahr. Diese weisen 5 Punkte auf, treffen in der Schlussrunde aber noch auf Hörden und können sich damit wohl sanieren.

Die Einzelergebnisse (mit DWZ-Zahlen):

1 FM Weidemann (2261) IM Hommeles (2399) remis
2 FM Herbrechtsmeier (2234) IM Kelecevic (2241) remis
3 Osorio-Ortiz (2324) – Schädler (2023) 1 – 0
4 Kiefer (2203) Johne (1972) remis
5 Sorokovski (2074) Zeiler (2049) 1 – 0
6 Rahnfeld (2079) Gabriel (1850) 1 – 0
7 Schmidt (1935) Schmid (1811) remis
8 Litfin (1795) Bitsch (1696) 1 – 0

Spielbericht Hörden

Aufstieg in die Oberliga?

Der Schachklub Emmendingen erreicht Platz 2 in der Verbandsliga Süd

In Runde 6 landete man mit 7-1 einen Kantersieg über Aufsteiger Hörden. Da in der 2. Bundesliga Süd vermutlich keine badische Mannschaft absteigen wird (dies sollte sich am kommenden Sonntag endgültig entscheiden), gibt es in der Oberliga Baden drei Absteiger (momentan sind vom Bezirk Freiburg Dreisamtal und Zähringen stark gefährdet) und aus den beiden Verbandsligen steigen je zwei Mannschaften auf. Also liegt Emmendingen momentan mit 8 Mannschaftspunkten hinter Brombach (10) auf einem Aufstiegsplatz! Dank einem hervorragenden Brettpunktepolster kann Emmendingen nun aus eigener Kraft den Aufstieg erreichen.
Sorokovski griff beherzt an und setzte seinen Gegner im 22. Zug Matt; Bauer hatte seinen Gegner überspielt und gewann problemlos; Weidemann hatte Glück, dass sein Gegner den möglichen Gewinn nicht erkannte und am Ende eine Figur sowie die Partie verlor; Herbrechtsmeier opferte in der Eröffnung einen Läufer für drei Bauern, wonach die komplizierte Stellung seinen Gegner überforderte und dieser nach der Zeitkontrolle aufgeben musste. Zwischenstand somit 4-0!
Nach „durchwachsenen“ Partien an Brett 7 und 8 endeten diese schließlich mit Remis, und Osorio stellte mit seinem Sieg (er hatte bereits früh einen Bauern erobert) das 6-1 her. Kiefer hatte in einer strategisch guten Partie im Mittelspiel eine Schwächephase, konnte aber nach Damentausch im Turmendspiel den Vorteil zum Gewinn verwerten.
Damit konnte ein vielleicht etwas zu hoher Sieg eingefahren werden, wonach Hörden nun gegen den Abstieg kämpfen muss. In der Spitzengruppe sollte Brombach die Tabellenführung bis zum Schluss einnehmen, ernsthafter Konkurrent um Platz 2 ist Gottmadingen mit dem zweitstärksten Team der Liga.
Emmendingen trifft am 9. März in Konstanz auf einen unangenehmen Gegner, der an den ersten zwei Brettern Internationale Meister aufbieten kann. Am 23.3. gibt es ein Heimspiel gegen Lahr (abstiegsgefährdet) und in der Schlussrunde am 13.4. trifft man auf Horben, deren Höhenflug nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten fürs Erste beendet ist.

Die Einzelergebnisse (mit DWZ-Zahlen):

1 FM Weidemann (2261) Merkel (2111) 1 – 0
2 FM Herbrechtsmeier (2234) Zunker (1904) 1 – 0
3 Osorio-Ortiz (2324)
Immer (1963) 1 – 0
4 Bauer (2148)
Frühe 1 – 0
5 Kiefer (2203) Thon (1884) 1 – 0
6 Sorokovski (2074) Rahner (1860) 1 – 0
7 Rahnfeld (2064) Gjorseki (1838) remis
8 Wasmer (1924) Karcher (1817) remis

Spielbericht Oberwinden

Verbandsliga – 02.02.2014 Runde 5

Knapper Sieg gegen Oberwinden

Der Schachklub Emmendingen ist nun Dritter in der Verbandsliga

In Runde 5 war man am Sonntag mit dem etwas glücklichen 4,5-3,5 am Ende zufrieden, auch weil man um einen Tabellenplatz vorrücken konnte.
Nach einem frühen Remis von Osorio konnten die Spieler mit Weiß Bauer und Ehret (beide mit Lb5 gegen Sizilianisch) volle Punkte einfahren, außerdem stand Herbrechtsmeier in der Svesnikov-Variante sehr aussichtsreich. Allerdings hatte Sorokovski gegen die Philidor- Eröffnung zu passiv agiert und überschritt in schwieriger Stellung sogar die Bedenkzeit. In der Partie am Spitzenbrett zwischen den beiden FIDE-Meistern wurden früh die Damen getauscht, schlussendlich gab es ein Remis. Zwischenstand also 3-2.
Ein Sieg war greifbar nahe, denn Kiefer sollte nach missratener Eröffnungsbehandlung doch noch in ein Unentschieden abwickeln können. In Zeitnot fand er jedoch nicht den richtigen Weg, die Niederlage ließ sich nicht mehr vermeiden. Rahnfeld hatte im Mittelspiel klaren Vorteil erzielt, seine Stellung jedoch sukzessive verschlechtert und stand schliesslich klar auf Verlust, so dass sich nach dem mühsamen Sieg von Herbrechtsmeier ein 4-4 abzeichnete. In der letzten Partie verlor der Oberwindener Lang jedoch den Faden und fand nicht den Gewinnweg, sondern wickelte in ein Turmendspiel ab, das als theoretisches Remis gilt. Seinem jungen Gegner war dies bestens bekannt.
Damit war ein Mannschaftssieg doch noch zustande gekommen, und die Chancen auf einen Aufstieg in die Oberliga (es steigen ziemlich sicher zwei Mannschaften auf) sind weiterhin intakt. Überraschend gewann Horben gegen ein stark ersatzgeschwächtes Offenburger Team und ist nun sogar Tabellenzweiter hinter Brombach, das die Tabellenführung auch bei den Brettpunkten ausbauen konnte.
Bereits am 16. Februar gibt es wieder ein Heimspiel gegen Hörden. Brombach sollte gegen Lahr, das ebenfalls gegen den Abstieg kämpft, keine Probleme bekommen. Horben tritt beim Tabellenletzten Baden-Baden 4 an, diese benötigen unbedingt einen Sieg und werden sich entsprechend verstärken – Potential ist in dem Großverein reichlich vorhanden.

Die Einzelergebnisse (mit DWZ-Zahlen):

1 FM Weidemann (2261) FM Dittmar (2285) remis
2 FM Herbrechtsmeier (2234) Germer (2160) 1 – 0
3 Osorio-Ortiz (2324) Rösch (2107) remis
4 Bauer (2148) Kais (2049) 1 – 0
5 Kiefer (2203) Schmidt, Ralf (2086) 1 – 0
6 Sorokovski (2074) Meyer, Peter (2036) 1 – 0
7 Rahnfeld (2064) Lang (1988) remis
8 Ehret (2006) Adler (2013) 1 – 0

Spielbericht Gottmadingen

Verbandsliga – 12.01.2014 Runde 4

Wichtiger Sieg in der Verbandsliga

Der Schachklub Emmendingen hält den Anschluss an die Spitze

In Runde 4 gab es am Sonntag in Gottmadingen einen 5-3 Sieg ohne Einzelniederlage; damit rückt der SCE auf Tabellenplatz 4 vor und bewahrt sich gute Chancen auf Platz 2, was den Aufstieg in die Oberliga bedeuten dürfte. Emmendingen war in Bestbesetzung angetreten, der Gastgeber musste nur auf einen Spitzenspieler verzichten, somit war die Ausgangsposition ausgeglichen.
Nach einem frühen Remis von Osorio konnte Mannschaftsführer Herbrechtsmeier seinen Vorteil gegen den Internationalen Meister Weindl nicht verwerten und einigte sich ebenfalls auf ein Remis. Dies war auch das Ergebnis der Spieler mit den schwarzen Steinen an Brett 4 (Bauer gegen ELO-Favorit Steiger) und Ehret an Brett 8. Kritisch war die Situation bei Sorokovski und Rahnfeld, beide konnten aber eine Niederlage gerade noch abwenden. In der Zwischenzeit kam Weidemann am Spitzenbrett gegen seinen jungen Gegner aus der Schweiz zu einem souveränen Sieg, und in der letzten Partie krönte Kiefer sein Läuferendspiel mit einem Sieg.
Emmendingen weist nun 4 Minuspunkte auf und kann in den Kampf an der Spitze noch eingreifen, denn Tabellenführer Offenburg (-2) verlor ohne seinen Spitzenspieler Sarakauskas auch in der Höhe überraschend mit 2,5-5,5 gegen Lahr und Mitkonkurrent Konstanz mit demselben Ergebnis in Baden-Baden. Horben, eigentlich als Abstiegskandidat gehandelt, überraschte mit einem Sieg über Oberwinden und hat auch erst 2 Punkte abgegeben; ebenso wie Brombach, das in Hörden zu einem ungefährdeten Sieg kam und damit die Tabellenführung übernahm.
In Runde 5 am 2. Februar hat Emmendingen ein Heimspiel gegen Oberwinden, für Horben als Gastgeber gegen Offenburg schlägt im Spitzenspiel die Stunde der Wahrheit.

Die Einzelergebnisse (mit DWZ-Zahlen):

1 FM Weidemann (2261) FM Gloor (2360) 1 – 0
2 FM Herbrechtsmeier (2234) IM Weindl (2349) remis
3 Osorio-Ortiz (2324) Leutwyler (2140) remis
4 Bauer (2148) Steiger (2304) remis
5 Kiefer (2203) Akermann (2176) 1 – 0
6 Sorokovski (2074) Jehnichen (2003) remis
7 Rahnfeld (2079) Fessler (2022) remis
8 Ehret (2006) Stolniceanu (2035) remis

Spielbericht Iffezheim

Verbandsliga – 21.04.2013 Runde 9

Vizemeister nach 4,5-3,5 Sieg in Iffezheim

Der Aufstieg in die Oberliga wurde knapp verpasst

In der letzten Runde der Verbandsliga wollte man in Iffezheim mit 6-2 gewinnen – bei einem 4-4 von Zähringen in Oberkirch wäre man nach Berliner Wertung auf Platz 1 gerückt… Es kam aber anders: Zähringen gewann problemlos mit 5,5-2,5 gegen eine desolate Truppe und wir kamen über ein 4,5-3,5 nicht hinaus.
Der Gesamtsieg war ungefährdet. Wolfgang Schmidt hatte Vorteil, verlor aber nach einem taktischen Überseher. Beim Stand von 4-3 mühte sich Andreas Bauer mit Mehrfigur gegen zwei Bauern noch zu gewinnen, musste sich aber mit einem Remis abfinden.

Bester Punktesammler beim SCE war in dieser Saison Marcos Osorio (+6), seine DWZ-Performance beträgt 2361. Christof Herbrechtsmeier erzielte am Spitzenbrett nur zwei Siege, bei starker Gegnerschaft reichte dies aber zu einer Performance von 2372. Beide werden nach Auswertung der Saison eine Wertungszahl über 2300 erreichen.
Gut spielten im abgelaufenen Spieljahr auch Andreas Bauer (+4, 2267) und Iouri Sorokovski (+2, 2126); die Ergebnisse von Jörg Weidemann (+2), Gerhard Kiefer (+4) und Andreas Hügle (-1) entsprachen in etwa ihrem Level. Unterdurchschnittlich agierten Wolfgang Schmidt (-1) und Boris Litfin (-4).

Die Einzelergebnisse vom Sonntag:

1 FM Herbrechtsmeier (2305) Merkel (2105) 1 – 0
2 FM Weidemann (2313) Eiler (2118) 1 – 0
3 Osorio-Ortiz (2284) Kramer (2035) remis
4 Bauer (2148) Raka (2113) remis
5 Sorokovski (2039) Menge (2039) remis
6 Kiefer (2257) Geiger (1966) 1 – 0
7 Schmidt (2080) Heckmann (1962) 0 – 1
8 Litfin (1937) Schmid (1852) 0 – 1

Absteiger aus der Oberliga in die Verbandsliga Süd ist Brombach. Aufsteiger in die OL ist Zähringen, Absteiger aus der VL Süd sind Oberwinden und Oberkirch. Aufsteiger aus den Landesligen Süd sind Hörden und Gottmadingen.
Aus der Oberliga steigt Buchen in die 2. Bundesliga Süd auf. Aufsteiger in die 1. Bundesliga ist das „badische“ Viernheim.