Alle Beiträge von Christof Herbrechtsmeier

Emmendingen 2 – Baden-Baden 4

Verbandsliga – 14.01.2018 Runde 4

Hoher Sieg im Heimspiel gegen Baden-Baden 4

Emmendingen 2 – Baden-Baden 4 (Heimspiel) 7:1

Die Gäste waren schwach angetreten, insbesondere an den beiden letzten Brettern. So hatten Hermann Schrems (8) und Marcos Osorio (7) keine Mühe, rasche Siege zu erringen.
Die anderen Partien waren aber sämtlich umkämpft:
GM Ognjen Cvitan konnte an Brett 1 seine bessere Stellung gegen IM Schlindwein nicht verwerten und musste eine Remisabwicklung zulassen. Andreas Bauer (3) fand mit Holländisch (Leningrader Variante) im Mittelspiel nicht die besten Züge und stand äußerst kritisch, sein Gegner gab unnötigerweise die Dame und wurde bei knapper Zeit ausgekontert. Noch vor der Zeitkontrolle führte GM Normunds Miezis (2) seine Partie zum Gewinn, FM Mohebbi hatte den Gewinn ausgelassen und dann völlig den Faden verloren. FM Christof Herbrechtsmeier (5) opferte in der Eröffnung einen Bauern, erhielt zu wenig Kompensation und konnte am Ende froh sein, im Damenendspiel ein Dauerschach zu haben. Der Emmendinger Sieg war bei dem 5-1 Zwischenstand schon perfekt.
FM Hans-Joachim Vatter (5) stellte einen Bauern ein und bekam eine klare Verluststellung, sein Gegner ließ dann den Damentausch zu, behandelte das Leichtfigurenendspiel schwach und verlor schließlich. Gerhard Kiefer (6) hatte seinen Gegner bereits überspielt, dieser gab die Qualität und übersah ein Turmopfer mit anschließendem Dauerschach. Danach war der Sieg eine Sache der Technik.

Sasbach hatte sein Heimspiel gegen Gottmadingen auf den 21. Januar verlegt, Oberwinden gewann hoch gegen Lahr, muss aber noch gegen starke Mannschaften antreten.
Nach der 5. Runde am 28.01. wird sich das Feld lichten, insbesondere klären sich auch die Aussichten von Gottmadingen im Heimspiel gegen Kuppenheim. Emmendingen muss in Pfullendorf antreten.

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Waldshut – Emmendingen 2

Knapper Sieg in Waldshut

Emmendingen bleibt auf Kurs

Die Gastgeber traten in exakt derjenigen Aufstellung an, die wir erwartet hatten. Vier Spieler übernachteten vor Ort, erstmals kam Boris Litfin zum Einsatz.

Zum Spielverlauf:
Marcos Osorio gewann früh einen Bauern und führte die Partie dann technisch einwandfrei zum Sieg. Noch vor der Zeitkontrolle remisierte Gerhard Kiefer, und Christof Herbrechtsmeier gewann seine dritte Schwarz-Partie in dieser Saison. Mit dem Remis von Iouri Sorokovski (er hatte aus der Eröffnung keinen Vorteil erzielt) war ein beruhigender 3-1 Zwischenstand erreicht. Boris Litfin gewann in der französischen Abtauschvariante, und Thomas Ehret musste mit Schwarz die Waffen strecken: 4-2.
Dann wurde es doch noch spannend: Hajo Vatter konnte nach 4 Stunden leicht gewinnen, verdarb aber die Partie und musste um das Remis kämpfen. Sein Gegner revanchierte sich und verlor eine Figur, wonach der Sieg feststand. Jörg Weidemann hatte dem kreativen Spiel von Eschbach nichts entgegenzusetzen und wickelte schließlich in ein Endspiel Turm gegen Turm + Läufer ab, das zwar theoretisch remis ist, in der Praxis aber gern verloren wird. Endstand somit wie in der letzten Runde 5-3, damit sind wir auf Kurs.

Sasbach gewann in Heitersheim mit 7,5 (!) und führt die Tabelle mit 6-0 und phänomenalen 21 Brettpunkten an. Auf Rang 3 steht Oberwinden nach einem 4-4 in Gottmadingen, die Gäste hatten stark aufgestellt und gewannen an Brett 1 mit Schwarz: IM Ider (FRA, 2538) – FM Gloor (SUI, 2355).
Baden-Baden IV unterlag überraschend Lahr, Kuppenheim kam zu einem klaren Sieg in Pfullendorf.
In Runde 4 spielt Gottmadingen in Sasbach und muss gewinnen, wenn sie noch vorn mitmischen wollen.

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Tabellenführer in der 2. Bundesliga

Tabellenführer in der 2. Bundesliga

In Böblingen gab es für den Schachclub Emmendingen hohe Siege

Gegen das stark eingeschätzte Team des TSV Schönaich siegte der SCE mit 7-1 unerwartet hoch.
Die Württemberger haben schon jetzt jegliche Aufstiegshoffnungen abgeschrieben und traten nur mit einem B-Team an, acht starke Spieler waren nicht anwesend. Dies ist vor allem für Viernheim nicht angenehm, denn wegen der hohen Anzahl der Brettpunkte müssen diese möglicherweise in der letzten Runde Ende Februar gegen den SCE gewinnen, wenn sie in die 1. Liga aufsteigen wollen.

Die Sonntagsbegegnung gegen Gastgeber und vermutlichen Absteiger SC Böblingen endete ebenfalls 7-1.
Emmendingen trat erstmals mit dem 24jährigen indischen Weltklassespieler Sethuraman Panayappan (WRL 142) am Spitzenbrett an und hatte insgesamt sieben Großmeister (GM) im Aufgebot. An Brett 8 kam am Wochenende der 17jährige Internationale Meister (IM) Lorenzo Lodici aus Venedig zu zwei Siegen; ebenso die GM Igors Rausis (Tschechien), Imre Héra (Ungarn), Ognjen Cvitan (Kroatien) und Normunds Miezis (Lettland).

Mit 8-0 Mannschafts- und 24 Brettpunkten führt Emmendingen die Tabelle an; der hohe Favorit Viernheim liegt bei einem Kampf weniger mit 6-0 MP (19 BP) auf Rang 2 und kann am 9./10.12. Boden gutmachen, weil für Emmendingen keine Begegnungen anstehen. Sie haben 12 Großmeister (GM) im Aufgebot, davon die Spieler der Ränge 6, 47, 53, 54 und 105 der Weltrangliste (WRL). Emmendingen kann noch den Peruaner Jorge Cori (WRL 93) aufbieten.

Die OSG Baden-Baden II und der SC Heusenstamm liegen mit 5-3 Punkten im Mittelfeld.
Abstiegsgefährdet sind Mörlenbach (2-4 MP), Untergrombach (1-5 MP) und Böblingen (0-6 MP).

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Sprung an die Spitze (veröffentlicht am Di, 14. November 2017 auf badische-zeitung.de)

Erfolge in der 2. Bundesliga

Guter Start für den Schachclub Emmendingen

In Baden-Baden wurde die erste Doppelrunde ausgetragen. Gegen starke Mannschaften kam man gegen Heusenstamm zu einem knappen und etwas glücklichen Sieg mit 4,5-3,5; am Sonntag wurde Griesheim, ein Absteiger aus der 1. Liga, mit 5,5-2,5 überzeugend bezwungen – es gab keine einzige Einzelniederlage.
Erfolgreichste Spieler am Wochenende waren bei Emmendingen mit jeweils 1,5 Punkten die Großmeister Igors Rausis (Tschechien), Vladimir Baklan (Ukraine), Andrei Sokolov (Frankreich) und Ognjen Cvitan (Kroatien). Andreas Bauer kam am Samstag zum entscheidenden Sieg gegen einen stark eingeschätzten Gegner.

Damit hat sich der SCE gut für die nächsten Begegnungen positioniert. Am 11.11. kommt es in Böblingen zu einem Kampf auf Augenhöhe mit Titelaspirant Schönaich. Tabellenführer mit 12,5 Brettpunkten ist Viernheim, sie haben zwölf GM zur Verfügung. Emmendingen spielt erst in der letzten Runde am 25. Februar gegen diesen klaren Favoriten.

Ergebnisse

Tabelle

Auf der rechten Seite von vorn im Kampf gegen Erstligaabsteiger SV Griesheim die Emmendinger Spieler Vladimir Baklan (Ukraine), Imre Héra (Ungarn) und Igors Rausis (Tschechien) an Brett 1. (Foto: Christof Herbrechtsmeier)
4-0 Punkte in der ersten Doppelrunde

Dass Heusenstamm stark antreten würde, war klar. Sie waren aber nicht da…
Um 10:11 Uhr marschierten sieben Spieler ein, sie hatten zunächst das falsche Spiellokal angesteuert! Da 15 Minuten vor Spielbeginn die Aufstellung abgegeben werden muss, bekam jeder Spieler 26 Minuten abgezogen – ein Handicap, was sich bei einigen am Ende bemerkbar machen sollte.
Es fehlte auch noch Khenkin; er traf erst um 10:28 Uhr ein, also gerade noch rechtzeitig.

Zum Spielverlauf:
Nach 1½ Stunden remisierte Imre, er fühlte sich in der Stellung nicht wohl.
Gegen 17 Uhr war auch die Partie an Brett 1 remis, es gewann dann aber Ognjen in einer turbulenten Drachenvariante. Vladimirs Gegner war in Zeitnot und musste noch vor der Zeitkontrolle aufgeben, Andrei hatte aus der Eröffnung nichts herausgeholt und gab remis: Zwischenstand 3,5-1,5.
Bence stand kritisch, Andreas hatte sich nach verkorkster Eröffnung in eine ausgeglichene Stellung gerettet, sein starker Gegner wich der Zugwiederholung aus und stellte eine Qualität ein! Damit war der Sieg perfekt, daran änderten auch die Niederlagen an Brett 4 und 5 nichts. Kirill hatte in einem ausgeglichenen Läuferendspiel einen Bauern gewonnen, die Partie war danach aber verloren.

Im Parallelkampf siegten die stark besetzten Baden-Badener ohne Probleme mit 5-3 gegen Griesheim.

Am Sonntag gegen Griesheim war Hajo dabei; er einigte sich ebenso wie Vladimir, Ognjen und Imre auf ein Unentschieden. Andrei und Igor gewannen souverän, damit war ein 4-2 Zwischenstand erreicht. Kirill hatte eine überlegene Stellung und gewann in einem Springerendspiel einen Bauern, am Ende mit etwas Glück auch die Partie. Bence konnte seinen Vorteil zunächst nicht verwerten und landete in einem remislichen Turmendspiel. Dann beging sein Gegner einen Fehler und stand auf Verlust, der Gewinn wurde aber nicht realisiert. Mit dem 5,5-2,5 gegen den Erstligaabsteiger war ich jedoch hochzufrieden.

Heusenstamm wies die Gastgeber mit 5-3 in die Schranken und konnte sich sogar ein Remis von Pötsch nach klarer Gewinnstellung leisten.

Untergrombach verlor am Samstag gegen Mörlenbach mit 3-5 und steht damit praktisch schon als Absteiger fest, wenn man nicht am 12.11. gegen Griesheim gewinnt.
Für uns steht als nächstes am 11.11. das Duell mit Schönaich auf dem Programm.

Bilder vom Sonntagsspiel gegen SV Griesheim:

Kuppenheim – Emmendingen 2

Verbandsliga – 08.10.2017 Runde 1

SCE gewinnt klar in Kuppenheim

Kuppenheim – Emmendingen 2 (Auswärtsspiel) 1,5:6,5

In der Eröffnungsrunde der Verbandsliga Süd traten die Gastgeber nur zu siebt und zudem mit einem schwachen Reservespieler an. Kuppenheim wollte so die 2. Mannschaft stärken, die problemlos gegen Villingen 2 gewann.
Thomas Ehret hatte somit keinen Gegner, war enttäuscht und fuhr nach zwei Stunden wieder zurück nach Heidelberg.

Zum Spielverlauf:
Hubert Schuh bot an Brett 2 nach 14 Zügen in ausgeglichener Stellung Remis an, was Andreas Bauer akzeptierte. Marcos Osorio gewann an Brett 7 als Erster, sein Gegner hatte früh einen Bauern eingebüßt. Jörg Weidemann (3) opferte gegen Hans Wiechert eine Figur und verbesserte seine Stellung geduldig zum Sieg. Hans-Joachim Vatter (5) einigte sich mit Günther Tammert bei völligem Ausgleich auf ein Remis, er hätte zuvor in Vorteil kommen können. Gerhard Kiefer (6) leistete sich im 19. Zug eine Ungenauigkeit, danach ließ er aber nichts mehr anbrennen und gewann.
Normunds Miezis war zur Verstärkung eigens aus Riga angereist. Am Spitzenbrett hätte er im 30. Zug gegen Hartmut Metz einen Bauern gewinnen können, hatte aber im Turmendspiel keinen Vorteil. Christof Herbrechtsmeier (4) beging im 25. Zug einen Fehler, den Velimir Kresovic aber nicht bestrafte. Kurz vor der Zeitkontrolle opferte er vorübergehend eine Figur und erzielte in den Verwicklungen danach Vorteil, der letztlich zum Sieg ausreichte.

Die erste Etappe zum 18-0 ist damit geschafft!
Lahr wollte nicht nach Gottmadingen anreisen und verzichtete auf den Kampf.
Heitersheim unterlag im Heimspiel gegen Baden-Baden 4 nur knapp, Oberwinden siegte in Pfullendorf dank drei Einzelsiegen an den letzten Brettern. Die Begegnung Waldshut – Sasbach wurde auf den 15.10. verlegt.

Spielbericht aus Kuppenheim

Schach-Weltpokal

World Cup im Schach

Zwei Emmendingen Spieler sind unter den letzten 64

Seit 2005 wird der Schach-Weltpokal im zweijährlichen Rhythmus durchgeführt und ist Teil des Qualifikationszyklus zur Schachweltmeisterschaft. Er ist als Turnier im K.o.-System über 7 Runden angelegt − also im Regelfall mit 128 Teilnehmern. Die Spieler spielen jeweils zwei Partien gegeneinander; im Falle von Gleichstand folgt ein Tie-Break mit verkürzter Bedenkzeit.

Das k.o.-Turnier (Preisfond 1,6 Mio. $) findet vom 02. bis 29.09. in Tiflis (Georgien) statt. Fast die gesamte
Weltelite ist beteiligt, auch der norwegische Weltmeister Magnus Carlsen.
Überraschenderweise haben sich zwei Emmendinger Spieler für die 2. Runde qualifiziert:
Der 22jährige Peruaner Jorge Cori und Neuzugang S.P. Sethuraman aus Indien (24 Jahre).

Letzterer gewann in Runde 1 gegen Exweltmeister Ponomariov!
Ruslan Ponomariov (Ukraine) gewann 2002 den Titel des FIDE-Weltmeisters.
Bei den Schach-Weltpokal-Turnieren in Chanty-Mansijsk (Russland) in den Jahren 2005 und 2009 belegte er Platz 2 hinter Lewon Aronian (Armenien) in 2005 bzw. Boris Gelfand (Israel) in 2009.

In Runde 2 (06. bis 08.09.) spielte Cori gegen den russischen GM Grischuk, dieser ist Nummer 9 der Weltrangliste.
In den Standardpartien konnte er mit 2 Remis mithalten, im darauf folgenden Tie-Break unterlag er mit Schwarz in einem spannenden Endspiel bei hohem Zeitdruck.

S.P. Sethuraman trat in Runde 2 gegen seinen Landsmann Harikrishua (ELO 2741) an. Auch er musste nach 2 Remis ins Tie-Break, welches er mit schwarzen Figuren gewann. Damit hat er die 3. Runde mit 32 Spielern erreicht.
Hier spielte er gegen Anish Giri (ELO 2772) aus den Niederlanden im 1. Spiel remis, im 2. Spiel hatte er eine überlegene Stellung erreicht, die er aber nicht halten konnte. Giri verteidigte im Endspiel hervorragend und konnte im Damenendspiel trotz Minusspringer alle Bauern beseitigen, was ein Remis ergab. Im folgenden Tie-Break unterlag dann S.P. Sethuraman mit 1-3.

Badische Seniorenmannschaftsmeisterschaft

Badischer Seniorenmeister 2017
v.l.n.r. Seniorenreferent Fugmann, Herbrechtsmeier, Schrems, Schmidt, Kiefer

Emmendinger Senioren sind Badischer Meister

Schachclub Emmendingen glücklicher Sieger in Bad Herrenalb

Am vergangenen Wochenende wurden die letzten beiden Runden ausgetragen. Es spielten 4er-Teams, das Mindestalter lag bei 60 Jahren.

Im Halbfinale wurden Mannschaften aus Süd- und Nordbaden gegeneinander gelost, es sind auch Spielgemeinschaften zulässig. Wir hatten es mit dem starken Team der SG Karlsruhe / Untergrombach zu tun. An Brett 2 gab es ein schnelles Remis zwischen Christof Herbrechtsmeier und dem Ex-Zähringer Bundesligaspieler Hans-Joachim Vatter (er wird in der kommenden Saison für den SCE spielen), Hermann Schrems kam zu einem glücklichen Unentschieden gegen Paul Zimmermann. Die Entscheidung fiel an Brett 1: Der Karlsruher Clemens Werner griff kurz vor der Zeitkontrolle in vorteilhafter Stellung gegen Gerhard Kiefer katastrophal fehl und musste sofort aufgeben. Nach „Berliner Wertung“ war bei dem 2-2 damit Emmendingen Sieger.

Am Sonntag gab es dann das Finale zwischen Titelverteidiger SC Eppingen und uns. Am vierten Brett siegte Wolfgang Schmidt für Emmendingen, Schrems hatte gegen Hans Dekan verloren, Herbrechtsmeier mit Toni Sandmeier remisiert. Beim Stand von 1,5-1,5 musste wieder die Partie an Brett 1 entscheiden: Kiefer hatte mit Weiß bereits in der Eröffnung Mattangriff, begnügte sich aber mit einem materiellen Vorteil. Im Mittelspiel war die Partie wieder ausgeglichen, und dieses Mal hätte ein Remis den Ausschlag für Eppingen gegeben.
Nach mehr als 5 Stunden war Richard Dudek der Belastung aber nicht gewachsen und verlor.
Damit war der 2,5-1,5-Sieg perfekt!
Im Spiel um Platz 3 siegte Karlsruhe gegen den SC Villingen-Schwenningen ebenfalls mit 2,5-1,5.

Vom 30.06. bis 08.07. findet in Freudenstadt wieder die Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft der Senioren statt, Titelverteidiger Herbrechtsmeier ist dabei; ebenso Schrems, der Sieger vor zwei Jahren, sowie Kiefer, Vatter und Schmidt.

BSV-Bericht

Zwei Titel für SC Emmendingen (veröffentlicht am Fr, 14. Juli 2017 auf badische-zeitung.de)

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SC Emmendingen schlägt Deutschen Pokalmeister

Sieg im badischen Pokal-Achtelfinale

Schachclub Emmendingen schlägt die OSG Baden-Baden

Mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger hatte man ein schweres Los, zudem ein Auswärtsspiel. Beide Vereine mussten jedoch mit B-Teams antreten – in Frankreich läuft momentan die Meisterschaft, und sechs Spieler der Beteiligten sind dort vertreten.
Da die Aufstellung der 4er-Mannschaft frei gewählt werden konnte, setzte Teamchef Herbrechtsmeier mit dem tschechischen Großmeister Igor Rausis den stärksten Spieler taktisch klug an Brett 2. Er kam dann auch mit Schwarz zu einem überzeugenden Sieg gegen IM Drabke. An Brett 1 einigte sich Normund Miezis mit seinem GM-Kollegen auf ein Remis.
Es fehlte nun nur noch weiteres Remis, denn Emmendingen wies bereits die bessere „Berliner Wertung“ auf. Jörg Weidemann konnte mit Weiß seine Gewinnstellung nicht verwerten und verlor sogar noch. Dafür steuerte der junge Jens Rahnfeld an Brett 3 das benötigte Unentschieden bei, der Gesamtsieg (2-2 bei besserer Wertung) war damit perfekt.

Emmendingen steht nun im Viertelfinale, das am 2. Juli ausgetragen wird. Mit Viernheim (2. Liga) und Ladenburg (Oberliga) sind noch starke Teams im Rennen. Dreisamtal verlor überraschend mit 1,5-2,5 in Sasbach (Mittelbaden).

Endrunde Badischer Mannschaftspokal

2. Runde   Spieltag: 21.05.2017

6 17 OSG Baden-Baden 2340 24 SC Emmendingen 2398 2 2 1.7
1 22 Schmaltz,Roland 2441 5 Miezis,Normunds 2462 ½ ½ 0.47
2 23 Drabke,Lorenz 2431 4 Rausis,Igors,Dr. 2631 0 1 0.24
3 49 Mohebbi,Jafar 2240 17 Rahnfeld,Jens 2268 ½ ½ 0.46
4 53 Becker,Dirk 2247 13 Weidemann,Jörg 2229 1 0 0.53

 

Bence Korpa wird Großmeister

In der letzten Runde der laufenden Saison der 2. Bundesliga erzielte der 19-jährige ungarische Internationale Meister Bence Korpa mit dem Remis gegen GM Guliyev (aus Paris) seine dritte GM-Norm und wird nun vom Weltschachbund den Titel „Großmeister“ verliehen bekommen.

Mit fünf Siegen ist er neben dem kroatischen GM Ognjen Cvitan (4 Siege) und dem 14-jährigen ukrainischen IM Kirill Shevchenko (3  Siege) auch der erfolgreichste Emmendinger Spieler.

Bence Korpa

Emmendingen – Eppingen

2. Bundesliga – 07.05.2017 Runde 9 – Schlussrunde

Schachclub Emmendingen verteidigt im badischen Derby Platz 3

Emmendingen – Eppingen (Heimspiel) 5,5:2,5
Vereinsziel in der 2. Bundesliga mit ungefährdetem Sieg übererfüllt

Zum Heimspiel gegen den SC Eppingen war der SCE stark angetreten, der Sieg mit 5,5:2,5 war ungefährdet. Dabei erzielte der 19-jährige ungarische Internationale Meister Bence Korpa mit dem Remis gegen GM Guliyev (aus Paris) seine dritte GM-Norm und wird nun vom Weltschachbund den Titel „Großmeister“ verliehen bekommen.
Mit fünf Siegen ist er neben dem kroatischen GM Ognjen Cvitan (4 Siege) und dem 14-jährigen ukrainischen IM Kirill Shevchenko (3. Sieg) auch der erfolgreichste Emmendinger Spieler.
Am Spitzenbrett hätte IM Breder (Eppingen) einen Sieg benötigt, um ebenfalls den GM-Titel zu erlangen; er schaffte gegen GM Vladimir Baklan (aus Kiew) aber nur ein Remis. Erstmals konnte Teamchef Christof Herbrechtsmeier wieder den tschechischen GM Igor Rausis einsetzen, er wies mit 2614 die beste ELO-Wertung der Beteiligten auf und kam zu einem Sieg gegen IM Noe (21 Jahre, ELO 2446).
An den letzten beiden Brettern siegten problemlos FM Jörg Weidemann und Jens Rahnfeld (19 Jahre, ELO 2304), er erhält den Titel „FIDE-Meister“ in Kürze.
An Brett 3 erzielte GM Andrei Sokolov (aus Belfort) ein Unentschieden, IM Lorenzo Lodici (aus Venedig) musste an Brett 6 eine Niederlage einstecken.

Mit dem dritten Platz (12-6 Punkte) hat der SCE als Aufsteiger das Saisonziel Klassenerhalt übererfüllt; Viernheim (14-4) und vor allem Deizisau (18-0 und damit Aufsteiger in die erste Bundesliga) waren zu stark. Mit 2-16 Punkten steigen Schwarzenbach und Schöneck ab.
In der kommenden Saison sind Erstliga-Absteiger Speyer-Schwegenheim und die OSG Baden-Baden II wieder in der Liga vertreten, Viernheim ist der erklärte Favorit.

Bärenstarker Abschluss (veröffentlicht am Di, 09. Mai 2017 auf badische-zeitung.de)

Bericht vom SC Eppingen