Alle Beiträge von Christof Herbrechtsmeier

Erfolreiches Schachwochenende

Schachclub Emmendingen erfolgreich

Keine Partie ging in der 2. Bundesliga und Oberliga verloren

Am Wochenende kam der SCE in der 2. BL mit seiner 1. Mannschaft in Baden-Baden zu erwarteten Siegen gegen die Aufsteiger Worms (7-1) und Neuberg (7,5-0,5). In dieser Saison gewannen Imre Héra aus Budapest und Kirill Shevchenko aus Kiew alle vier Partien. Die Mannschaft rangiert auf Platz 5 in der Tabelle, vom 7.-9. Februar kommt es in der Steinhalle zum Showdown mit Baden-Baden 2 (Tabellenführer), Hofheim (7.) und Heusenstamm (2.). Emmendingen plant mit acht Großmeistern anzutreten und will sich den Aufstieg in die 1. Bundesliga sichern.

In der Oberliga gelang der 2. Mannschaft mit 5-3 der erste Sieg, dieser war hart umkämpft. Gerhard Kiefer und Matthias Deutschmann gewannen ihre Partien. Momentan befindet man sich auf dem 7. Tabellenplatz, am 19. Januar spielt man auswärts gegen den Tabellenführer Baden-Baden 3.

Emmendingen 2 – Ötigheim

Mit Ötigheim kam der favorisierte Aufsteiger in die 2. Bundesliga nach Emmendingen.
Aufgrund der Erwartungen wäre Emmendingen mit 2,5 Brettpunkten ausreichend bedient gewesen. Doch wir haben erstaunliche 3,5 Brettpunkte erzielt.
Um 13:00 Uhr remisierte Normunds Miezis gegen den französischen Großmeister Matthieu Cornette am Spitzenbrett. Andreas Bauer (3) hatte eine gute Stellung, fand in der Leningrader Variante aber nicht den richtigen Plan und musste um 13:45 Uhr die Waffen strecken. Hermann Schrems (5) verlor ebenso, er hatte früh Material eingebüßt. Um 13:55 Uhr remisierte Gerhard Kiefer (4) in ausgeglichener Stellung. Josip Stocko (2) hatte die Eröffnung schlecht behandelt und wurde überspielt.

Zwischenstand gegen 14 Uhr: 1-4!

Um 14:30 Uhr remisierte Iouri Sorokovski (7) in guter Stellung. Michael Gihr (8) nutzte einen Patzer seines Gegners und drang mit dem Turm entscheidend auf die 7. Reihe ein, um 15:30 Uhr gab der Gegner endlich auf. Ein schöner Einstand!
Die Partie von Thomas Ehret (6) war ausgeglichen, der Gegner verlor den Faden und musste die Dame geben, wonach die Partie technisch verloren war. Gegen 16 Uhr stand das Endergebnis mit 3,5:4,5 fest.

Emmendingen 2 – Untergrombach

Debut der 2. Mannschaft in der Oberliga

Beim Heimspiel gegen Untergrombach trennte man sich leistungsgerecht 4-4

Die Gäste waren nicht in Bestbesetzung, aber recht stark angetreten – an den beiden ersten Brettern mit Neuzugängen. Beim SCE 2 kam an Brett 2 der kroatische FM Josip Stocik erstmals zum Einsatz.

Nach schnellen Unentschieden an Brett 3 und 6 gerieten GM Normunds Miezis und FM Christof Herbrechtsmeier bereits in der Eröffnung in Nachteil und verloren schlussendlich. Hermann Schrems (8) stand leicht besser und remisierte, Andreas Bauer (4) kam zu einem schönen Sieg.

Zwischenstand also 2,5-3,5.

Noch vor der Zeitkontrolle war am 2. Brett das Remis perfekt, und FM Jörg Weidemann (5) verwertete seinen Materialvorteil souverän zum Sieg.

Beide Teams sollten mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen. Viernheim 2 trat schwach gegen den Favoriten Ötigheim an und verlor erwartungsgemäß mit 2,5 Punkten. Mit dem selben Ergebnis kassierte Sasbach gegen Brombach eine Heimniederlage, ausschlaggebend waren die Partieverluste an den ersten drei Brettern. Baden-Baden 3 hatte sechs Titelträger aufgeboten und „überrollte“ Abstiegskandidat Dreiländereck mit 7-1, Buchen konnte zuhause mit fünf Titelträgern einen deutlichen 6-2 Sieg verzeichnen und untermauerte die Aufstiegsambitionen.

Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft

Pokal-Aus für den Schachclub Emmendingen
Unentschieden gegen Kirchweyhe, Niederlage im Blitzentscheid

In Kirchweyhe bei Bremen wurde eine Gruppe des Achtelfinales der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft für Vierermannschaften ausgetragen. Der SCE hatte mit dem SK Kirchweyhe ein ungünstiges Los, am Ende gab es ein 2-2 Unentschieden. Acht GM waren beteiligt, der Gastgeber war leicht favorisiert.
Nun musste die Entscheidung über Blitzpartien mit vertauschten Farben fallen, hier unterlag der SCE mit 1,5-2,5. An Brett 1 verlor Igors Rausis, an Brett 2 Normunds Miezis. Ognjen Cvitan remisierte und Andre Sokolov gewann seine Blitzpartie.
Für das Halbfinale qualifizierte sich am Sonntag überraschend der SV Greifswald, sie erreichten gegen Kirchweyhe ein 2-2 und wiesen die bessere Wertung auf.

 

Emmendingen 2 – Oberwinden

Emmendingen empfing am letzten Sonntag gleich 3 Mannschaften vom SC Oberwinden zum Revierkampf.
In der Verbandsliga gab es für Emmendingen gegen die Oberwindener Erste einen glücklichen Sieg. Bis auf die Bretter 3 und 7 stand jeder während der Partie einmal vorübergehend auf Verlust. Diese Partien wurden auch zuerst beendet.

Zunächst gab es nach zwei Stunden ein Remis bei Andreas Bauer (3), nach drei Stunden gewann Hermann Schrems (7). Nach 3 1/2 Stunden folgten dann die Siege von Jörg Weidemann (4), Christof Herbrechtsmeier (5) und Matthias Deutschmann (6) zum beruhigenden 4,5:0,5-Zwischenstand.
Kurz nach der Zeitkontrolle verlor Gerhard Kiefer (2) ein elementares Bauernendspiel, eine Stunde später musste Thomas Ehret (8) aufgeben. Lorenzo Lodoci konnte am Spitzenbrett ein Leichtfigurenendspiel dank aktivem König remis halten.
Der 5:3-Erfolg war perfekt. Der Weg in die Oberliga bleibt offen.

Emmendingen führt die Tabelle weiter an vor Ötigheim.
Die nächste Runde findet in Heitersheim am 31.03. statt. An den Kampf aus der Vorsaison erinnert man sich in Emmendingen nicht so gerne.
Die letzte Runde läuft dann wieder in Emmendingen gegen Kuppenheim am 05.05.

siehe auch

Niederlage in der 2. Schachbundesliga

Gewogen und zu leicht befunden

Am vergangenen Samstag unterlag SC Emmendingen dem BL-Absteiger SG Speyer-Schwegenheim mit 3-5. Die Gäste waren nahezu in Bestbesetzung mit sieben Großmeistern angetreten. Einzig an Brett 2 konnte Emmendingen einen Sieg verbuchen, der ukrainische GM Vladimir Baklan gewann gegen GM Abasov aus Aserbeidschan. Niederlagen einstecken mussten GM Kirill Shevchenko, GM Andrei Sokolov und IM Christian Maier; er war der einzige deutsche Spieler an diesem Spieltag. Emmendingen musste auf drei Stammspieler verzichten und hat nun zum 3. Mal den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst. Erfolgreichster Spieler in dieser Saison ist derzeit mit 5 Punkten aus 6 Partien GM Igors Rausis aus Tschechien, er hat beim SCE in drei Jahren keine Partie verloren.

In der Sonntagsbegegnung kam Emmendingen nur zu einem knappen 4,5-3,5 Sieg über den Tabellenletzten Mörlenbach, Baden-Baden II unterlag Speyer deutlich mit 2-6.
Die Dreierrunde zum Schluss findet vom 22.-24. März in Baden-Baden statt, der SCE tritt gegen die starken Teams Baden-Baden II und Heusenstamm an.

In der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft trifft Emmendingen bereits am 16./17. März in Kirchweyhe (bei Bremen) auf den Gastgeber sowie Leipzig oder Greifswald.
Die 2. Mannschaft des SCE hat nach einem Sieg über Konkurrent Ötigheim die Tabellenführung in der Verbandsliga Süd übernommen und damit beste Chancen, den Aufstieg in die höchste badische Spielklasse (Oberliga) zu erreichen. Bester Spieler ist hier der lettische GM Normunds Miezis (4,5/5).

 
Gewogen und für zu leicht befunden (veröffentlicht am Di, 26. Februar 2019 auf badische-zeitung.de)

Emmendingen 2 – Lahr

Die Zweite hatte am 13.01. als Gegner die Gastmannschaft aus Lahr. Die Lahrer hatten zuvor durch einen deutlichen Heimsieg über Zähringen beeindruckt.

Normunds Miezis hatte am Spitzenbrett keine Probleme und gewann kurz vor der Zeitkontrolle. Lorenzo Lodici (2) hatte eine interessante Materialverteilung (zwei Leichtfiguren gegen 6 Bauern) und stellte am Ende das 4:4 sicher. Andreas Bauer (3) spielte eine anspruchsvolle Leningrader Variante und erkämpfte zum Schluss erfolgreich das Remis. Jörg Weidemann (4) spielte wie sein Gegner in der Eröffnung kreativ, fand aber im Mittelspiel keine gute Fortsetzung. Mannschaftsführer Christof Herbrechtsmeier (5) hatte leichten Vorteil aus der Eröffung erzielt, die Partie verflachte dann aber. Hermann Schrems (8) hatte leichten Vorteil, landete aber in einer ausgeglichenen Stellung. Am Ende wanderte er mit seinem König nach g6 und hätte nach einem Fehler seines Gegners sofort gewinnen können. Stattdessen musste er am Ende froh sein, ein Remis erreicht zu haben. Francesco Betalli (7) stand besser, verpasste aber einen Zug, wonach die Stellung eigentlich verloren war. In der Schlussstellung akzeptierte sein Gegner jedoch das Unentschieden! Sehr glücklich also.
Hans-Joachim Vatter (6) hatte mit einer schönen Kombination Gewinnstellung erreicht, verpasste aber die Vollstreckung und ließ ein Dauerschach zu. Verärgert wich er diesem aus, danach hatte er zu wenig Material und die Remischancen waren gering. Endstand 4:4.

Alles in allem ein unnötiges Unentschieden.

Baden-Baden 4 – Emmendingen 2

Der Gastgeber war doch ohne GM Döttling angetreten, ansonsten gab es aber die erwarteten Gegner. Nach einem frühen Sieg von Thomas Ehret und dem Remis von Hermann Schrems folgten in der letzten halben Stunde vor der Zeitkontrolle der Sieg von Hajo Vatter, das Remis von Christof Herbrechtsmeier und der überzeugende Sieg von Normunds Miezis. Allerdings musste sich Gerhard Kiefer seinem jungen Gegner geschlagen geben, Zwischenstand somit 4:2. Das Remisangebot von Iouri Sorokovski in guter Stellung wurde abgelehnt, Andreas Bauer stand wohl auf Verlust. Es ging noch zwei Stunden weiter, Iouri beging mehrere Fehler, man rechnete schon mit einem 4:4. Dann nutzten beide Emmendinger Ungenauigkeiten zu Gegenspiel und wurden am Ende mit je einem Remis belohnt.

Ötigheim hat nun die Tabellenführung übernommen, es gab eine 3:0 Klatsche an den ersten drei Brettern.
Überraschend der hohe Lahrer Sieg, auch hier verloren die ersten drei Bretter von Zähringen.
Oberwinden trat nur zu siebt und ohne drei Stammspieler an.

Emmendingen im Seniorenschach erfolgreich

Der Schachclub Emmendingen verteidigte am Wochenende (30.06. bis 01.07.) in Karlsruhe mit einer Vierermannschaft erfolgreich den Titel „Badischer Mannschaftsmeister“:
Es gab mit 3,5-0,5 gegen Eppingen und 4-0 im Finale gegen Freiburg Zähringen 1887 zwei klare Siege.

Über die Saison erzielten Gerhard Kiefer 7 Punkte aus 7 Partien, Marcos Osorio 6/6, Christof Herbrechtsmeier 5,5/6, Jörg Weidemann 5/5 und Hajo Vatter 4/4.

Bereits im Mai errang bei der Deutschen Schnellschachmeisterschaft im hessischen Bad Sooden Hajo Vatter den Titel in der Kategorie 50+, Christof Herbrechtsmeier wurde bei starker Konkurrenz Deutscher Meister bei 65+. An der offenen Baden-Württembergischen Senioreneinzelmeisterschaft Mitte Juni in Freudenstadt nahmen bei 65+ insgesamt 92 Spieler teil, Christof Herbrechtsmeier konnte mit 7/9 dank besserer Wertung den Titel zum 3. Mal verteidigen. Gerhard Kiefer wurde Zweiter, auch er blieb ohne Niederlage. Der Emmendinger Hermann Schrems (er errang 2015 den Titel) kam auf den 9. Platz.

BSV-Bericht

Im Juni wurde in Waldbronn die Deutsche Meisterschaft in Chess 960 ausgetragen (die Grundstellung wird ausgelost), hier erreichte Hajo Vatter den 6. Platz und bekam den Seniorenpreis.

Ende Juli werden Gerhard Kiefer und Christof Herbrechtsmeier bei 65+ an der Deutschen Seniorenmeisterschaft in Hamburg teilnehmen, es sind über 200 Teilnehmer angemeldet. Herbrechtsmeier erreichte in den beiden Vorjahren den 7. und 9. Platz. Beide haben im November auch ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft eingeplant, diese wird in Bled (Slowenien) ausgetragen.

Im September wollen Herbrechtsmeier, Kiefer und Vatter in Templin (Brandenburg) auch den Titel „Deutscher Ländermeister“ verteidigen, den Baden im Vorjahr mit einer Vierermannschaft errungen hat.

Emmendingen 2 – Sasbach

Knappe Niederlage gegen Sasbach

Der SC Emmendingen hatte sich viel vorgenommen, traf er doch im Spitzenduell auf die führenden SF Sasbach. Leicht favorisiert ging er in das Heimspiel gegen die junge Gästemannschaft. Ging es doch immerhin um den Aufstieg in die Oberliga.

Nach etwa 2 Stunden Spielzeit remisierten Hans-Joachim Vatter (4), der vorsichtig agierte und in ein Endspiel mit ungleichen Läufern kam, Gerhard Kiefer (6), der die „Bauernraubvariante“ in Najdorf zuließ, aber dann die Gewinnversuche einstellte und Marcos Osorio (7), der an diesem Tag nicht überzeugen konnte. Zwischenstand 1,5:1,5.
Dann geriet der SCE durch Punktverlust an Brett 8 in Rückstand. Hermann Schrems hatte in der Eröffnung Vorteil erzielt, konnte diesen aber nicht verwerten und übersah in ausgeglichener Stellung eine taktische Wendung.
Christof Herbrechtsmeier wählte in der Drachenvariante gegen Maroczy einen falschen Plan und stellte zum Überfluss noch einen Bauern ein. Zwischenstand 1,5:3,5.
Welf Aumann gewann gegen seinen jungen Gegner überzeugend, das Endspiel war sehenswert, und verkürzte auf 2,5:3,5.
Die Entscheidung gab es dann am Spitzenbrett. Normunds Miezis kam ohne Vorteil aus der Paulsen-Eröffnung und stellte im Mittelspiel einen Bauern ein, wonach die Partie entschieden war.
Jörg Weidemann (2) gewann überzeugend, sein Gegner leistete wenig Widerstand.

Insgesamt keine Leistung mit Oberligareife.