Alle Beiträge von Axel Wolf

Simonswald 2 – Emmendingen 5

Nach einigen Unklarheiten am Spielort konnte der Wettkampf beginnen.
Drei Spieler hatten ihren Ersteinsatz in der Mannschaft.
Am Spitzenbrett einigte sich Helmut Maier auf ein Remis.
An den Brettern 2 und 3 gaben Mika Muth und Luis Urbani Pinto die Punkte ab.
Ein schnelles Matt und den einzigen vollen Gewinnpunkt errang Leon Blatz (Brett 4).

Simonswald 2 siegte mit 2,5:1,5.

Freiburg West 6 – Emmendingen 4

Die vierte Mannschaft hatte ein Auswärtsspiel gegen Freiburg West 6 zu bestreiten.
An Brett 1 bekam Thomas Mohr im 18. Zug durch einen Patzer seines Gegners einen Läufer, den er aber drei Züge später wieder zurückgab. Mit drei Minusbauern folgte das Matt. Günter Mench (Brett 2) hatte bis zum 30. Zug eine ausgeglichene Partie, entschied sich beim Schlagen für den falschen Turm und konnte den Freibauer der c-Linie nicht mehr bremsen. Einen Gewinnpunkt für die Mannschaft brachte Udo Berger (Brett 3) nach langem Kampf ein. Stefan Bühler (Brett 4) vergab seine Partie im 25. Zug. Er wollte den falschen Bauern retten und konnte den g-Bauern des Gegners nicht mehr bremsen. An Brett 5 brachte Premtim Haxhaij beim Ersteinsatz seine Partie sicher zum Erfolg.

Der Kampf endete 3:2 für Freiburg West.

Emmendingen 3 – Münstertal

Die Münstertäler waren vorn stark und hinten schwach aufgestellt. Am Spitzenbrett war die Wertungsdifferenz knapp 600 DWZ, so dass Hans Hipp ohne Chance war. Ähnlich war es an Brett 2, wo die Wertungsdifferenz noch 400 DWZ betrug. Bernhard Frank konnte nach gutem Spiel bis zum 30. Zug widerstehen, gab einen wichtigen Bauern, der letztlich die Partie entschied. Kosai Alsamman (Brett 3) konnte nach einem Patzer seines Gegners einen Turm gewinnen, was den Gewinn sofort einbrachte. An den weiteren Brettern hatten Yarob Orabi, Sebastian Schächtele, Daniel Ziganenko und Sergej Kohl keine Mühe die Punkte zu holen.

SCE 3 hatte als einzige Emmendinger Mannschaft an diesem Spieltag einen deutlichen 5:2 Sieg errungen.

Baden-Baden 5 – Emmendingen 2

Von vornherein war klar, dass die Zweite gegen die Baden-Badener kaum Chancen hatte. War doch die durchschnittliche Wertung um über 400 DWZ schlechter als bei Baden-Baden. So ging es vor allem um Schadensbegrenzung.

Die erste Partie ging bereits nach zwei Stunden mit einem Punktverlust zu Ende. Karl Ziegler konnte an Brett 6 der Übermacht nicht widerstehen. Ähnlich ging es kurz darauf Mohamed Salou an Brett 8 und Tomas Penya (Brett 1). Ruben Gihr (Brett 2) konnte lange widerstehen, verzockte sich aber im 27. Zug und verlor direkt. Damit lag SCE 2 bereits 0:4 zurück.
Sehr erfreulich war dann der Sieg von Janik Janzing an Brett 7. Er hatte seinen Gegner im Griff und holte sich souverän den Punkt. An Brett 5 versuchte Axel Wolf ein Remis zu halten, musste aber im 16. Zug einen Minusbauern akzeptieren, wobei es zum Damentausch kam. Nach Öffnung der f-Linie war die Partie verloren. Zwischenstand 1:5.
An den beiden letzten Brettern wurde noch hart gerungen. Die bessere Partie hatte Wolfgang Dederichs (Brett 3), der aber zuviel Zeit investierte und nach Ablauf in gleichwertiger Stellung verlor. Torsten Frank (Brett 4) hatte ab 30. Zug einen Minusbauern und konnte bei abseitigem König die Wanderung des b-Bauern zum Umwandlungsfeld nicht mehr aufhalten.

Die deftige 1:7 Niederlage war hinzunehmen.

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Vom 29.08. bis 04.09.2021 fand in Ingolstadt die Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände statt.
Jeder Landesverband konnte max. 2 Mannschaften in den Kategorien 50+ und 65+ melden. Von Baden wurden insgesamt 3 Mannschaften gemeldet: 1×50+ und 2×65+.
Der SC Emmendingen konnte mit 3 Spielern einen wesentlichen Beitrag bieten. FM Jörg Weidemann spielte für Baden in der Kategorie 50+ und die FM Hans-Joachim Vatter und Christof Herbrechtsmeier in der Kategorie 65+ für Baden 1. Es konnten spannende Kämpfe verfolgt werden.
Am Ende erreichte Baden in der Kategorie 50+ den zweiten Platz hinter Sachsen-Anhalt und in der Kategorie 65+ mit Baden 1 den vierten Platz. Sieger wurde Berlin, die in der Schlussrunde noch die führenden Nordrhein-Westfalen 1 mit einem deutlichen 3:1 Erfolg abfangen konnten.

siehe BSV

Eppingen – Emmendingen

Im Sonntagsspiel gegen SC Eppingen ging es beim letzten Spieltag der zweiten Bundesliga gegen den Ausrichter wie geschmiert. Die meisten Partien waren bereits nach 4½ Stunden gespielt. Der SC Emmendingen führte mit 5½:1½ bei noch einer offenen Partie. Diese brachte Kirill Shevchenko an Brett 4 zum Sieg. Zuvor hatten volle Punkte Vladimir Baklan (Brett 2), Bence Korpa (Brett 5), Normunds Miezis (Brett 7) und Andreas Bauer (Brett 8) erkämpft. Christian Bauer (Brett 1), Imre Héra (Brett 3) und Andrei Sokolov (Brett 6) hatten remisiert.
Der SC Emmendingen siegte mit 6½:1½ und wurde mit 15 Mannschaftspunkten und 51 Brettpunkten Vizemeister der zweiten Bundesliga.
Insgesamt war es mit zwei klaren Siegen ein erfolgreiches Wochenende für Emmendingen.

siehe auch

Emmendingen – Walldorf

Emmendingen gewinnt klar gegen Walldorf

Nachdem in der zweiten Bundesliga das Nachholspiel von Heusenstamm gegen Schönaich am Vortag remis ausgegangen war, konnte Emmendingen wieder Hoffnung auf Rangplatz 1 haben.

Am 07.08.2021 trat Emmendingen in Eppingen gegen Walldorf an.
Bereits nach kurzer Zeit war am letzten Brett die Entscheidung gefallen. Andreas Bauer einigte sich auf ein Remis. Die nächste Entscheidung gab es an Brett 5, wo sich Bence Korpa mit einem Sieg durchsetzte. Imre Héra (Brett 3) verbesserte den Spielstand um einen halben Punkt. Dann wurden von Emmendingen Schlag auf Schlag die Punkte eingefahren: Vladimir Baklan (Brett 2), Normunds Miezis (Brett 7), Andrei Sokolov (Brett 6) und Kirill Shevchenko (Brett 4) siegten alle kurz nacheinander. Zwischenzeitlich war Emmendingen wegen noch ausstehender Ergebnisse vom Fernduellgegner Heusenstamm auf Tabellenrang 1 gerückt. Den Abschluss der Begegnung machte Christian Bauer am Spitzenbrett. Er siegte ebenfalls. Bei zwei Remis hatte an diesem Tag kein Emmendinger Spieler seine Partie verloren.

So fuhr Emmendingen einen sehr deutlichen 7:1 Sieg gegen Walldorf ein. Am Ende des Tages stand Heusenstamm, das sich gegen Worms klar durchgesetzt hatte, mit einem Mannschaftspunkt bei 2½ Brettpunkten Rückstand wieder vorn.

siehe auch

Emmendingen 2 – Dreiländereck

In der achten Runde der Oberliga kam es am 18.07.2021 zum Heimspiel gegen Dreiländereck.
Die Gäste kamen nicht in der stärksten Aufstellung, so dass Emmendingen in die Favoritenrolle kam.

Die Spitzenbretter beim Wettkampf

Bei schönstem Wetter nach der Regenphase traf man in Teningen aufeinander.
Den ersten Punkt holte Andreas Bauer mit den weißen Figuren an Brett 4. Er griff direkt am Königsflügel an und hatte im 22. Zug Erfolg. Gerhard Kiefer an Brett 6 kam nach der Eröffnung in Druck und investierte viel Bedenkzeit. Er verlor erst einen Bauer und konnte danach die Stellung nicht mehr optimieren. Nach der Zeitkontrolle war die Partie verloren. An Brett 7 konnte Christof Herbrechtsmeier mit Schwarz einen Bauer gewinnen, der aber nicht den entscheidenden Vorteil einbrachte. Man einigte sich auf Remis. Dann ging es Schlag auf Schlag.
Ognjen Cvitan (Brett 2) erkämpfte einen Freibauer, der Zug um Zug dem Umwandlungsfeld entgegen strebte und die Partie entschied. Christian Maier (Brett 3) gab für zwei Läufer einen Turm; die Bauernstellung war solide, so dass die gegnerischen Springer wenig Spielraum hatten. Die Partie endete durch eine Remisschaukel. Einen vollen Punkt konnte Jörg Weidemann (Brett 5) einbringen. Auch Matthias Deutschmann (Brett 8) sicherte einen Siegpunkt für Emmendingen. Spielstand 5:2.

In der letzten Partie am Spitzenbrett musste sich Normunds Miezis bei Qualitätsvorteil einer Bauernmehrheit erwehren, was ihm auch gelang. Die Partie endete remis.
Emmendingen hatte mit 5,5:2,5 gewonnen.

Das letzte noch austehende Oberligaspiel der Saison 2019/21 gegen Brombach (Runde 9) wurde von Emmendingen abgesagt.

Saison für 4. und 5. Mannschaft beendet

Am 04.07. war der Start für die Fortsetzung der Mannschaftskämpfe in der Verbandsrunde.
Auf dem Verbandstag am 26.06. in Brombach war beschlossen worden, die Termine 04.07. und 25.07. frei zu geben.
Darüber hinaus war den Bezirken überlassen worden, ob diese die Termine übernehmen wollen oder zu einer anderen Regelung kommen.
Im Schachbezirk Freiburg fragte der Bezirksvorsitzende Gerhard Prill mit einer Blitzumfrage das Meinungsbild der Vereine ab. Von 22 Vereinen stimmten nur 4, darunter der SC Emmendingen, für eine Fortsetzung der Saison. So fiel am 29.06. die Entscheidung, die Saison 2019/20 mit der siebten Runde zu beenden. Der erreichte Tabellenrang gilt auch für Auf- und Abstiege.
Für den SC Emmendingen bedeutet das, die Vierte steigt in die Kreisklasse A auf. Die Fünfte verbleibt in der Kreisklasse C.
Die vorbereiteten Mannschaftsaufstellungen waren leider hinfällig.