Die Fünfte empfing die 5. Endinger Mannschaft und tritt in der Saison 2015/16 zum ersten Mal an. Das war eine klare Angelegenheit. Hans Hipp, Helmut Maier und Hans-Jürgen Großmann brachten volle Brettpunkte ein und Franz Sifnatsch remisierte.
In der nächsten Runde am 25.10. spielt Emmendingen 4 auswärts gegen Denzlingen 3.
Nur mit 6 Spielern reisten die Zähringer an, womit Emmendingen zu Beginn 2 Brettpunkte im Plus verbuchen konnte. Die Chancen für Emmendingen waren erheblich gestiegen. Im Verlauf des Kampfes konnte Bruno Grohmüller mit einem Remis vorlegen. Doch Peter Sikolenko und Axel Wolf vergaben ihre Partien. Somit war der Kampf wieder offen. In sehr guten Partien konnten an Brett 1 Torsten Frank einen vollen Siegpunkt und an Brett 2 Markus Roos ein Remis gegen nominal stärkere Gegner einbringen. Emmendingen lag also mit 4-3 in Führung. Somit wurde in der letzten Partie an Brett 5 verbissen gerungen. In einem Bauernendspiel kamen beide zum Umwandlungsfeld für eine Dame. Als Karl Ziegler die Schachgebote ausgingen, übernahm sein Gegner die Initiative und gewann. Das Remis ist für Emmendingen ein Erfolg.
Das Auftaktspiel in der neuen Saison war keineswegs so deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt. Die Endinger konnten nicht die stärkste Mannschaft aufbieten und mussten im Vorhinein auf einen Spieler verzichten, was für Emmendingen bereits einen Brettpunkt einbrachte. Doch dadurch waren sie besonders motiviert, was im Spielablauf sehr deutlich wurde. Die erste Partie an Brett 4 endete remis, nachdem Andreas Hügle keinen Gewinnweg mehr sah. Kurz darauf gab Iouri Sorokovski an Brett 2 nach fehlerhaftem Schlagen frustriert auf. Auch Joachim Fleischer musste sich an Brett 7 geschlagen geben. Einzig Toni Gens konnte souverän einen Siegpunkt an Brett 6 erkämpfen und damit beim Zwischenstand von 2,5-2,5 für die Mannschaft trotz Bonuspunkt durch das unbesetzte Brett ausgleichen. Jetzt hing alles von den noch laufenden Partien ab. An Brett 3 hatte Wolfgang Schmidt in aussichtsreicher Stellung ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt, erkannte aber nicht den klaren Gewinnweg und musste schließlich in das Remis einwilligen. Gerhard Kiefer setzte an Brett 1 seinen Gegner Zug um Zug mehr unter Druck, gab seine Dame für 2 Türme und brachte einen Bauern in Richtung Umwandlungsfeld, was nicht mehr verteidigt werden konnte. Mit diesem Siegpunkt ging Emmendingen mit 4-3 in Führung. Die letzte Partie an Brett 5 musste die Entscheidung bringen. Hier stand Michael Gihr extrem unter Druck. Doch sein Gegner konnte den Vorteil durch die hervorragende Verteidigung von Michael nicht in einen Sieg umsetzen und gab nach einem Mattangriff auf.
Der SCE war mit drei Neuzugängen in die Begegnung gegangen: GM Jorge und WGM Deysi Cori aus Peru sowie der lettische GM Miezis. Mit einer durchschnittlichen ELO von 2407 (meines Wissens bis jetzt in der Oberliga unerreicht) war man natürlich Favorit, außerdem mussten die Gäste auf mehrere Spieler verzichten (GM Riff und IM Bellahcene waren zeitgleich bei der Europäischen Jugendmeisterschaft in Kroatien). Mit den Spielern 13, 14 und 16 von der 16er-Liste war somit das „letzte Aufgebot“ am Start. Auch ein Novum: Jede Mannschaft bestand zur Hälfte aus Spielern unter 22 Jahren, und auf jeder Seite war eine Frau beteiligt.
Rasch gewann Rahnfeld an Brett 8 mit einem „englischen Angriff“ gegen Sizilianisch, auch an Brett 2 und 4 gab es großmeisterliche Weiß-Siege. GM Sokolov erzielte dann in einem instruktiven Endspiel noch vor der Zeitkontrolle den ersten Sieg mit Schwarz – zum 4-0 Zwischenstand.
IM Drabke war am Spitzenbrett in einem c3-Sizilianer unter Druck geraten, verteidigte sich aber geschickt und hatte im Leichtfigurenendspiel eine tödliche Drohung parat, die sein junger Gegner übersah: 4-1. IM Hommeles konnte schließlich mit Schwerfiguren einen Freibauern entscheidend unterstützen: 5-1. Bauer konnte seinen Vorteil gegen die junge Französin vor der Zeitkontrolle nicht umsetzen und musste danach in ein Dauerschach einwilligen; Weidemann hatte einen Bauern eingebüßt, verteidigte sich aber gut und rettete ein Remis.
Erstmals hat der SCE eine Auftaktniederlage vermieden und eine Marke gesetzt.
Zu den anderen Begegnungen:
Buchen war besser besetzt und gewann sein Heimspiel gegen Dreisamtal; in einem Lokalderby war Aufsteiger Heidelberg an den letzten drei Brettern unterbesetzt, verlor aber nur knapp gegen Walldorf.
Aufsteiger Oberwinden präsentierte zuhause seine beste Aufstellung und landete einen Überraschungssieg gegen Waldshut, das zu siebt angetreten war. In einem weiteren Lokalderby unterlag Karlsruhe in einem engen Match Ettlingen.
In der nächsten Runde am 11.10. spielt der SCE in Walldorf, diese belegten in der vergangenen Saison mit nur einem Punkt hinter Brombach Platz 3 und zählen neben Buchen zu den Aufstiegskonkurrenten.
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