Auch die zweite Mannschaft von Eichstetten war in Emmendingen zu Gast und spielte gegen unsere Fünfte.
Günter Mench wechselte in die Vierte.
Dadurch konnte sich Helmut Maier am Spitzenbrett profilieren und spielte eine solide Partie mit Punktgewinn.
Luis Pinto (Brett 2) kam schlecht aus der Eröffnung und übersah im 10. Zug die Gewinnchance. Kurz danach wurde er matt gesetzt.
Leon Blatz (Brett 3) ließ sich einen Bauer nach dem anderen nehmen und hatte nach Abtausch aller Leichtfiguren keine Munition mehr und gab auf.
Brett 4 konnte wegen des erwähnten Wechsels nicht besetzt werden.
Die Niederlage war mit 1:3 etwas zu hoch ausgefallen.
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Emmendingen 4 – Eichstetten
Am 31.10. empfing SCE 4 die junge Mannschaft von Eichstetten.
Leider war ein Spieler nicht erschienen, so dass nur 3 Spieler für SCE 4 zur Verfügung standen.
Daniel Reifsteck hatte am Spitzenbrett gegen den um über 800 DWZ stärkeren Gegner zu kämpfen.
Diese Aufgabe bewältigte er mit Bravour durch eine sehr solide gespielte Partie. Am Ende konnte er seinen Freibauer
nicht zum Umwandlungsfeld bringen und gab auf.
Thomas Mohr (Brett 2) gewann die gegnerische Dame für seinen Turm, gab seine Dame aber später zurück. Das Endspiel König und Bauer ergab noch ein Remis.
Udo Berger (Brett 3) gewann Qualität und stellte dann seine Dame ein. Spielstand 0,5:2,5.
Brett 4 blieb unbesetzt. An Brett 5 wurde mit Aufstellungsfehler gespielt und der Punkt abgegeben. Endstand 0,5:4,5.
Denzlingen 2 – Emmendingen 3
Zum Auswärtsspiel musste die Dritte nach Denzlingen.
Schon früh hatte Karl Ziegler (Brett 2) Figurenverlust übersehen und gab auf. Kosai Alsamman legte eine fulminante Partie auf Brett 4 und kassierte den Punkt. Bernhard Frank (Brett 3) übersah bei einer Attacke den Doppelangriff mit der gegnerischen Dame auf König und Turm mit Turmverlust und gab auf. Zwischenstand 1:2.
Fast gleichzeitig konnten Yarob Orabi (Brett 5) und Sebastian Schächtele (Brett 6) nach zwingender Zugfolge ihre Partien gewinnen. Damit war Emmendingen mit 3:2 in Führung gegangen.
Bei 7 Spielern fehlte ein ganzer Punkt zum Sieg. Axel Wolf lehnte am Spitzenbrett ein Remisangebot in ausgeglichener Stellung ab, konnte im Endspiel den letzten Bauern nicht mehr aufhalten und verlor.
Jetzt war es am siebenten Brett mit Premtim Haxhaij wichtig, den Punkt zu ergattern. In ausgeglichener Stellung investierte sein Gegner zuviel Zeit und das Blättchen fiel.
Der 4:3 Sieg war mühsam erkämpft. Es war an diesem Spieltag der einzige Mannschaftssieg für eine Emmendinger Mannschaft. Rang 4 wurde erreicht.
Emmendingen 2 – Hörden
Nach langer Zeit kam es wieder mal zum Zusammentreffen mit den Schachfreunden aus Hörden, die mit einer starken Mannschaft anreisten. Der Mannschaftsschnitt lag um 200 DWZ höher.
Thomas Ehret konnte am Spitzenbrett den gefesselten Springer gewinnen und machte den Punkt. An Brett 2 hatte Michael Gihr eine ausglichene Partie mit Remis. Daniel Reifsteck (Brett 3) gewann einen Bauer, den er alsbald wieder geben musste; nach Damentausch war die Partie remis.
Ruben Gihr (Brett 4) hatte einen um über 400 DWZ stärkeren Gegner und kam aus der Verteidigung nicht heraus; am Ende musste er passen. Wolfgang Dederichs (Brett 5) und Torsten Frank (Brett 6) remisierten. Entscheidend waren letztlich die Verluste an den Bretter 7 mit Ulrich Steinke und 8 mit Janik Janzing, der ebenfalls einen um über 400 DWZ stärkeren Gegner hatte.
Bei dieser Besetzung geht der Endstand von 3:5 durchaus in Ordnung.
Baden-Baden 3 – Emmendingen
Am 24.10. musste die Erste nach Baden-Baden.
Nach 3½ Stunden endete an Brett 5 mit Hans-Joachim Vatter die erste Partie mit Remis. Dann verlor Gerhard Kiefer an Brett 4. Nach einer weiteren Stunde waren auch die Partien am Spitzenbrett mit Bence Korpa mit Remis und an den Brettern 2 und 8 mit Verlust entschieden. Zwischenstand 1:4.
Auch Christof Herbrechtsmeier (Brett 6) musste den Punkt abgeben und Emmendingen hatte den Mannschaftskampf bereits verloren.
Erfreulich waren dann noch das Remis von Jörg Weidemann (Brett 3) und der einzige Tagessieg von Hermann Schrems (Brett 7).
Das Endergebnis war 2,5:5,5 und brachte Rang 10 ein. In der nächsten Runde am 14.11. ist die Erste spielfrei und kann sich damit nicht verbessern.
Simonswald 2 – Emmendingen 5
Nach einigen Unklarheiten am Spielort konnte der Wettkampf beginnen.
Drei Spieler hatten ihren Ersteinsatz in der Mannschaft.
Am Spitzenbrett einigte sich Helmut Maier auf ein Remis.
An den Brettern 2 und 3 gaben Mika Muth und Luis Urbani Pinto die Punkte ab.
Ein schnelles Matt und den einzigen vollen Gewinnpunkt errang Leon Blatz (Brett 4).
Simonswald 2 siegte mit 2,5:1,5.
Freiburg West 6 – Emmendingen 4
Die vierte Mannschaft hatte ein Auswärtsspiel gegen Freiburg West 6 zu bestreiten.
An Brett 1 bekam Thomas Mohr im 18. Zug durch einen Patzer seines Gegners einen Läufer, den er aber drei Züge später wieder zurückgab. Mit drei Minusbauern folgte das Matt. Günter Mench (Brett 2) hatte bis zum 30. Zug eine ausgeglichene Partie, entschied sich beim Schlagen für den falschen Turm und konnte den Freibauer der c-Linie nicht mehr bremsen. Einen Gewinnpunkt für die Mannschaft brachte Udo Berger (Brett 3) nach langem Kampf ein. Stefan Bühler (Brett 4) vergab seine Partie im 25. Zug. Er wollte den falschen Bauern retten und konnte den g-Bauern des Gegners nicht mehr bremsen. An Brett 5 brachte Premtim Haxhaij beim Ersteinsatz seine Partie sicher zum Erfolg.
Der Kampf endete 3:2 für Freiburg West.
Emmendingen 3 – Münstertal
Die Münstertäler waren vorn stark und hinten schwach aufgestellt. Am Spitzenbrett war die Wertungsdifferenz knapp 600 DWZ, so dass Hans Hipp ohne Chance war. Ähnlich war es an Brett 2, wo die Wertungsdifferenz noch 400 DWZ betrug. Bernhard Frank konnte nach gutem Spiel bis zum 30. Zug widerstehen, gab einen wichtigen Bauern, der letztlich die Partie entschied. Kosai Alsamman (Brett 3) konnte nach einem Patzer seines Gegners einen Turm gewinnen, was den Gewinn sofort einbrachte. An den weiteren Brettern hatten Yarob Orabi, Sebastian Schächtele, Daniel Ziganenko und Sergej Kohl keine Mühe die Punkte zu holen.
SCE 3 hatte als einzige Emmendinger Mannschaft an diesem Spieltag einen deutlichen 5:2 Sieg errungen.
Baden-Baden 5 – Emmendingen 2
Von vornherein war klar, dass die Zweite gegen die Baden-Badener kaum Chancen hatte. War doch die durchschnittliche Wertung um über 400 DWZ schlechter als bei Baden-Baden. So ging es vor allem um Schadensbegrenzung.
Die erste Partie ging bereits nach zwei Stunden mit einem Punktverlust zu Ende. Karl Ziegler konnte an Brett 6 der Übermacht nicht widerstehen. Ähnlich ging es kurz darauf Mohamed Salou an Brett 8 und Tomas Penya (Brett 1). Ruben Gihr (Brett 2) konnte lange widerstehen, verzockte sich aber im 27. Zug und verlor direkt. Damit lag SCE 2 bereits 0:4 zurück.
Sehr erfreulich war dann der Sieg von Janik Janzing an Brett 7. Er hatte seinen Gegner im Griff und holte sich souverän den Punkt. An Brett 5 versuchte Axel Wolf ein Remis zu halten, musste aber im 16. Zug einen Minusbauern akzeptieren, wobei es zum Damentausch kam. Nach Öffnung der f-Linie war die Partie verloren. Zwischenstand 1:5.
An den beiden letzten Brettern wurde noch hart gerungen. Die bessere Partie hatte Wolfgang Dederichs (Brett 3), der aber zuviel Zeit investierte und nach Ablauf in gleichwertiger Stellung verlor. Torsten Frank (Brett 4) hatte ab 30. Zug einen Minusbauern und konnte bei abseitigem König die Wanderung des b-Bauern zum Umwandlungsfeld nicht mehr aufhalten.
Die deftige 1:7 Niederlage war hinzunehmen.
Emmendingen – Kuppenheim
Die Gäste mussten auf zwei Spieler verzichten (Großhans, Kresovic), setzten aber überraschend doch ihren früheren Spitzenspieler Hartmut Metz ein – er erholt sich noch von einem Schlaganfall. Thomas Ehret hatte an Brett 5 im Endspiel gute Gewinnchancen. An Brett 3 gab es erwartungsgemäß zwischen Hans-Joachim Vatter und Hubert Schuh ein Kurzremis, auch die Partie von Michael Gihr an Brett 7 war rasch zu Ende (13 Züge). Leider konnte Christof Herbrechtsmeier an Brett 4 den anfänglichen klaren Vorteil nicht verwerten und die Partie verflachte nach 15 Zügen zum Remis.
Jörg Weidemann hatte am Spitzenbrett schnell gewonnen, da der IM aus Straßburg einen groben Patzer beging und einen wichtigen Bauern einstellte, bald waren es zwei Minusbauern. Gerhard Kiefer (Brett 2) hatte bei knapper Zeit im 38. Zug einen schlimmen Aussetzer und verlor sofort, ansonsten wäre es klar Remis gewesen. An Brett 8 mit Iouri Sorokovski war aus der Eröffnung ein bekanntes Remisabspiel entstanden, also hing das Resultat vom Ausgang an Brett 6 ab. Hermann Schrems hatte zwar einen Bauern weniger, aber gute Remischancen. Noch im 69. Zug hätte er die Türme tauschen können, das Endspiel Läufer gegen Springer wäre wohl remis gewesen.
Insgesamt mit 3,5:4,5 eine etwas unglückliche Niederlage, allerdings waren wir von den Zahlen her ebenfalls unterlegen.